Glücksspuren

Nächste Abfahrt Leben

Über mich

Ruth Manuela Katharina Dorfner            

Jahrgang 1966

Langjährige Assistenz in der Führungsebene, in der freien  
Wirtschaft und im Gesundheitswesen

Seit 2013 selbständig im Bereich Marketing und Officemanagement

Ausbildung zur Heilpraktikerin, eingeschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie

Ausbildung in Bild- und Gestalttherapie mit Elementen des katathymen Bilderlebens

wingwave Coach

Seminareiterschein Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson (PMR)

Lebensberater LEB/NH (Neue Homöopathie)

NLP Practitioner


 

Warum Glücksspuren - Nächste Abfahrt Leben?

Auf einen Nenner gebracht: Wir warten zu lange, bis wir uns erlauben glücklich zu sein
Du kennst diese inneren Stimmen: Wenn ich den Job bekomme, dann bin ich glücklich. Wenn mein Kind den Schulabschluss geschafft hat, dann bin ich glücklich. Wenn unser Haus endlich fertig ist, dann bin ich glücklich. Wenn ich 10 Kilo abgenommen habe, dann bin ich glücklich. Und, und, und ...  Wir blicken immer in die Zukunft und warten auf das Glück, das morgen, das in einer Woche, einem Monat, einem Jahr, in vielen Jahren kommen wird und vergessen,  dass wir im hier und jetzt leben und im hier und jetzt glücklich sein sollen.

Warum ist das so?
Meine Philosophie: Wir blicken deshalb so gerne in Zukunft, damit wir nicht hinsehen müssen, was in unserem Leben gerade jetzt stattfindet, was uns gerade blockiert und uns aufhält, den nächsten Schritt zu gehen. Was wir nicht sehen, findet nicht statt.

Denn da sind sie unsere inneren Kinder, unsere stärksten Kritiker, die uns sagen, "das kannst du nicht", "das schaffst du nicht", "warum sollst gerade du erfolgreich sein", "du bist nicht hübsch", "du bist blöd", "alle anderen sind besser als du", "du bist zu dick"..., ein immerwährender nicht enden wollender Dialog.

Ertappt?
Egal ob Erwachsen oder Kind - diese Saboteure arbeiten in uns und machen leider einen verdammt guten Job. Unsere inneren Kinder müssen von uns wertgeschätzt werden, verhindern aber, dass wir beginnen in unsere Größe zu gehen. Sie verhindern, dass wir an uns, an unsere Ideen glauben. Dabei ist doch so viel möglich, wenn wir uns erlauben, unsere Ziele zu fokusieren und anzusteuern, wenn wir beginnen unsere Energie in die richtige Richtung zu lenken. Wir warten immer auf die "nächste Abfahrt" und vergessen dabei, dass unser Leben endlich ist und im hier und jetzt stattfindet. Deshalb an dieser Stelle eine ganz klare Ansage: Die nächste Abfahrt heißt Leben. Nicht morgen, nicht übermorgen, nicht in einem Jahr, sondern JETZT!

Du denkst jetzt vielleicht, ja Du kannst leicht reden. Wenn Du mein Leben kennen würdest, dann würdest Du verstehen, warum ich so bin wie ich bin und warum meine Lebenssituation so ist wie sie ist.

Unser Lebensrucksack
In einem hast Du sicherlich recht - wir haben alle unseren Rucksack zu tragen, der mit Leben gefüllt ist. Dieser Lebensrucksack enthält viele schöne Dinge. Dinge die uns gefreut haben, die uns glücklich gemacht haben, die uns begeistert haben. Aber auch Lebensthemen, die uns traurig gestimmt haben, die uns verletzt haben. Es steckt  Freude, Glück, Liebe, Traurigkeit, Hass und Zorn darin und vielleicht auch schon das endgültige Abschiednehmen von einem geliebten Menschen, der Tod. All das hat aber seine Daseinberechtigung in Deinem Leben. All das hast Du schon erlebt und durchlebt, es hat Dich zu dem Menschen gemacht, der Du heute bist. Einzigartig!

Ich
Ich selbst habe ein sehr facettenreiches Leben und habe meinen Lebensrucksack sehr vielseitig gepackt. Ich war alleinerziehende Mutter, immer Vollzeit berufstätig, war neun Jahre pflegende Angehörige und bin seit fast 5 Jahren selbständig.

Ich kenne die Vorwürfe meines Sohnes "Mama, Du hast nie Zeit", "ich habe keine Lust mit Dir zu lernen, es ist schon so spät", "Ich will auch einen Papa der da ist, "Nie bist Du da" ... nur zu gut. 

Ich habe Vokabeln abgehört, wenn bei anderen schon längst Feierabend war, habe bei den Referatsvorbereitungen meines Sohnes dann untersützt, wenn andere am Wochenende am Badesee gelegen sind. Habe alle Kindergarten- und Schulfeste mit  persönlichen Zeiteinsatz und Kuchen backen begleitet. Ich kenne durchwachte Nächte am Bett, wenn mein Sohn krank war. Kenne das warten und die Angst um ihn, wenn er zur vereinbarten Zeit nicht zu Hause war.

Kenne das schlechte Gewissen, wenn ich Überstunden für meinen Arbeitgeber gemacht habe, obwohl ich doch schon längst zu Hause bei meinem Sohn hätte sein wollen - der Blick meiner Chefs auf die Uhr, wenn ich dann doch um 17.00 Uhr das Büro verlassen habe. Wenn Kollegen abends noch gemeinsam weggegangen sind, bin ich nach Hause und habe Diktate mit meinem Sohn geübt. Habe meinen Haushalt und meine Bügelwäsche klein gemacht, wenn andere entspannt bei einem Glas Wein in der Kneipe um die Ecke gesessen sind.

Ich kenne das Gefühl des Glücks, wenn alles super gelaufen ist, wenn es meinem Sohn gut geht, wenn er in der Schule, im Studium, beim Sport erfolgreich war und ist. Kenne den unsagbaren Stolz, als mein Sohn sein Abiturzeugnis und seinen Bachelor Abschluss überreicht bekommen hat, kenne das Glück, wenn im Job alles gut läuft und ich für meine Arbeit Anerkennung bekomme. Kenne aber auch das Gefühl der Müdigkeit, das Gefühl des Ausgebranntseins, das Gefühl auf all das keine Lust mehr zu haben.

Leben findet dann statt, wenn wir dabei sind eifrig andere Pläne zu schmieden
Als mein Sohn 16 Jahre wurde, dachte ich mir, wow, er wird größer, er wird erwachsen, er braucht mich immer weniger. Endlich Zeit, mal ein klein wenig meine eigenen Wünsche und Träume unter die Lupe zu nehmen und beginnen, sie zu verwirklichen.

Nur das Leben findet eben dann statt, wenn man selbst dabei ist, eifrig ganz andere Pläne zu schmieden. Mein Lebensplan hatte für mich vorgesehen, dass es erst mal nicht leichter, nicht entspannter wird. Meine Mutter wurde zum Pflegefall. Und alles hat wieder von vorne begonnen. Keine Zeit für nichts, die Pflegebelastung On Top, das ganze fast neun Jahre lang.

Ich kann mich gut erinnern, dass ich an einem Abend auf meiner Wohnzimmercouch gesessen bin und mir überlegt habe, was wohl der Sinn meines Lebens ist. Kann es das sein, dass ich immer für andere da bin und mich selbst immer mehr aus den Augen verliere? Ich wusste, nein, das kann es nicht sein. Auch mein Leben ist endlich. Ich wusste, ich muss etwas ändern.

Die Entscheidung
Trotz der hohen zeitlichen Bindung die ich hatte, habe ich damit begonnen einen lang gehegten Traum in Angriff zu nehmen. Ich begann die Ausbildung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie und habe dazu begleitend die Ausbildung zur Bild- und Gestalttherapeutin absolviert. Viele Menschen in meinem Umfeld hatten mir prophezeit, dass ich das nicht schaffen werde, da die Durchfallquote bei der schriftlichen Prüfung enorm hoch ist und wenn ich die wirklich schaffen sollte, dann sei mündlich die nächste Hürde, an der viele scheitern. Nein, ich habe mich nicht davon abhalten lassen, ich habe es durchgezogen.

Der Preis
Kurze Nächte, keine Wochenenden, und mit Verlaub, ich war wohl die Gesichtsälteste in dieser Zeit, die das Universum je gesehen hat, aber... mündlich und schriftlich mit Bravour auf Anhieb geschafft.

Seitdem begeistert mich das Arbeiten mit Menschen, dass ich weiterhin viel Wert auf Fort- und Weiterbildung lege und dieses Wissen gerne bei meinen Klienten anwende - meine Leidenschaft lebe. Was will ich also mehr? Trotz aller Widrigkeiten, ich habe mich von meinem Weg nicht abbringen lassen. Ich habe es geschafft, weil ich an mich geglaubt habe.

Zürckblickend kann ich mit einem guten Gefühl sagen: Es war eine tolle Zeit und ich möchte keine Minute, nein keine Sekunde davon in meinem Leben missen. 

Warum ich Dir all das schreibe?
Weil ich Dir Mut machen will. Weil ich weiß, dass Du, ja genau Du das auch kannst. Auch Du hast ein abwechslungsreiches Leben. Und auch in Dir steckt ganz viel Kraft und Potential, dass Du Dein Leben nach Deinen Wünschen gestaltest. Wir sind zu so viel fähig, wenn wir uns nur dafür begeistern, wenn unser Herz das Leben darf, was es will. Wenn wir an uns glauben, auch dann, wenn es im Leben eng wird, wenn wir glauben, es gibt kein Morgen mehr. Klar kommt auch manchmal ein Gefühl der Angst hoch, Angst über den eigenen Mut und die Angst zu versagen. Aber diese Angst darf sein. Denn genau diese Angst treibt den Veränderungsprozess an, treibt Dich an. Lass sie deshalb zu.

Sei mutig!
Auf einer Postkarte, die ich an eine Kundin zum Ende eines Auftrags verschenkt hatte stand der Spruch:
"Wenn ich im Leben etwas gelernt habe, dann sind es diese drei Worte: Es geht weiter!" Und genau so ist es. Es geht weiter! Und das erstaunliche ist - es geht besser weiter als vorher.

Wenn Du im Augenblick keine Idee hast, wie es bei Dir weiter gehen kann, weil Du ein Problem hast, mit dem Du nicht klar kommst, ein einschneidendes Lebensereignis, das Dich am Weitergehen in Deinem Leben hindert, Du einfach nur Klarheit brauchst oder Du mit Deiner Angst im anstehenden oder bereits begonnenen Veränderungsprozess besser fertig werden willst, dann ruf mich an oder schreibe mir eine Mail. In welchen Bereichen ich Dich gerne unterstütze, kannst Du meiner Website entnehmen.

Ich freue mich auf unser kennenlernen. Bis bald!